Was ist Crowdfinance

Wenn wir ganz praktisch versuchen, den Ursprung, die Entstehung und die Entwicklung der „Crowd“ zu klären, dann könnten wir, wenn wir uns allein auf die Suchanfragen von Google stützen, behaupten, dass bis 2005 niemand mit diesem Begriff etwas anfangen konnte. Doch mit dem Einzug der sozialen Netzwerke in den Alltag der Menschen hat sich das Verhältnis zwischen Anbietern und Abnehmern grundlegend verändert – die Crowd, also die Masse der Menschen und deren Meinung, hat enorm an Bedeutung und Einfluss hinzugewonnen.

Gab es 2005 noch keinen Google-Treffer, wenn man nach Crowdfunding suchte, präsentierte die Suchmaschine 2010 bereits 500.000 Treffer; heute sind es mehr als 2,7 Millionen. Zahlen, die Bände sprechen. Es handelt sich also zweifelsohne nicht nur um eine sehr junge Geschichte, sondern auch um ein mehr als rasant wachsendes Interesse an einem Begriff, der die Entwicklung des Web 2.0 und die damit einhergehenden Chancen der User treffender nicht auf den Punkt bringen könnte.

Doch der Reihe nach: Vor gar nicht allzu langer Zeit war man sich einig, dass der Pöbel, eine etwas abwertend formulierte Begrifflichkeit für die Masse der Menschen, dumm sei. Es brauchte erst eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien, um zu beweisen, dass es tatsächlich etwas gibt, das man mit den Worten „die Weisheit der Massen“ betiteln kann. Die Schwarmintelligenz war geboren und faszinierte immer mehr Menschen.

Nicht nur, dass diese aktiv daran teilnehmen und mitwirken wollten, nein, auch die Wirtschaft entdeckte nach und nach die neuen Möglichkeiten einer gleichberechtigten und für alle Beteiligten sinnvollen Zusammenarbeit. Mittels der neuen sozialen Plattformen konnten nun wertvolle Marktanalysen und unbezahlbares Feedback für Unternehmen zugänglich gemacht werden und auch die User selbst genießen die Möglichkeit, nun aktiv an den Produkten mitzuwirken, die sie später konsumieren. Doch der Weg von der Schwarmintelligenz bis zur Schwarmfinanzierung war lang. Dabei herausgekommen sind Begriffe wie Crowdfunding, Crowdinvesting, Crowdsourcing und Crowdrating, die uns allen heute Chancen bieten, an die noch 2005 kaum zu denken war. Unter dem Begriff Crowdfinance fasst man alle Angebote und Aktivitäten zusammen, die in Verbindung mit einer Crowd-Finanzierung, einem Engagement der Masse, stehen.

 
Crowdfunding – Geld spenden

Crowdfunding ist im Grunde nichts anderes als eine von vielen verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten. Eine Methode also, mit der man Fremdkapital zur Realisierung eines bestimmten Vorhabens bzw. Projekts gewinnen kann. Kapitalgeber ist jedoch nicht eine Bank, eine Institution, der Staat, ein Verein oder eine Privatperson, sondern die „Crowd“, ein Schwarm voller Menschen, die sich im Internet von einer Idee begeistern lassen, an deren Erfolg glauben und ihr Geld zur Realisierung zur Verfügung stellen.

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Crowdinvesting – Geld investieren

Der Unterschied zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting scheint zunächst klein und fein, hat es aber in sich: Die Motivation der Geldgeber und die Bereitschaft der Geldnehmer ist eine grundlegend andere!

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Crowdrating – Projekte bewerten

Das eigentlich Erstaunliche an dieser Entwicklung der Crowd ist die Tatsache, dass der Schwarm nicht nur Projekte durch Fremdfinanzierung direkt voranbringen kann, nein, sondern zudem auch eine weitere, mindestens ebenso interessante und einflussreiche Eigenschaft zu bieten hat: die Intelligenz der Masse! Sagte man früher alten Sprichworten folgend, der Pöbel wäre ungehobelt und dumm, so ist sich mittlerweile nahezu die gesamte Wissenschaft sicher, dass die Weisheit der Vielen einen unschätzbaren Wert innehat. Etwas moderner ausgedrückt nennt sich dieses Phänomen in der digitalen Praxis „Crowdsourcing“.

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Social Banking – Geld verleihen

Haben Sie schon einmal den Begriff »Peer-to-Peer« gehört? Er bezeichnet im Wesentlichen nichts anderes, als dass Geld von Privatperson an Privatperson zu ganz bestimmten Konditionen und Zwecken vermittelt wird – eine Folge aus dem gewachsenen Misstrauen gegenüber Banken und der Beginn des heute fest etablierten Social Banking.

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