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Parkplatzsuche adé mit ampido, ParkTAG und SchlauerParken
Artikel vom: Montag, 18. November 2013 ampido, ParkTAG und SchlauerParken – drei Start-ups aus Deutschland, denen ein Ziel gemeinsam ist. Sie wollen die Parkplatzproblematik in deutschen Großstädten beseitigen. Auf ihrem Weg dahin gehen sie höchst unterschiedliche Wege. Bei ampido geht es um die Vermittlung von privaten Parkplätzen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden und so das Parkangebot erhöhen. ParkTAG sorgt mithilfe der Crowd für eine kürzere Parkplatzsuche. Zu guter Letzt stellen wir Ihnen SchlauerParken vor, die mit ihrer Technologie in Zukunft ganze Straßenzüge nach freien Parkplätzen überwachen und eine Übersicht über freie Parkplätze zur Verfügung stellen möchten.

ampido: das AirBnB der Parkplatzsuche

Täglich von Neuem reiben sich zahlreiche Pendler aufgrund der Parkplatznot in vielen Großstädten bei der Suche nach einem geeigneten Stellplatz die Nerven auf. Gleichzeitig stellen zahlreiche freie Einfahrten und als privat markierte Parkplätze ein ungenutztes Reservoir an Parkflächen dar. Über die Plattform der Geschäftsidee ampido können die Besitzer, wenn sie beispielsweise auf der Arbeit sind und der heimische Parkplatz freisteht, diese stundenweise vermieten. Zur Vermittlung der Parkplätze dient die Smartphone-App der Kölner Geschäftsidee. Auf einer Karte stellt diese dem Parkplatzsuchenden eine Übersicht der umliegenden Parkplätze zur Verfügung. Auch die Buchung und Bezahlung werden bargeldlos über die App abgewickelt.

Die Geschäftsidee ampido zeigt in Form einer App die freien Parkplätze an (Quelle ampido.de)

Für den Vermieter hält sich der Aufwand in Grenzen. Er trägt einfach nur die Adresse, den Preis pro Stunde und die Verfügbarkeit ein und darf sich anschließend dann über den automatischen Zahlungseingang der Parkplatzgebühren freuen. Für die Zeiten, in denen der Vermieter den Parkplatz selber benötigt, wird dieser im System ausgeblendet. Rechtliche Probleme für die Vermieter sind keine zu erwarten, solange er Eigentümer ist und die Einnahmen bei der Einkommensteuer berücksichtigt.

ampido ist ein Konzept mit Potenzial wie ein Blick ins Ausland zeigt. Das britische Pendant parkatmyhouse.com konnte im vergangenen Jahr 150.000 Kunden für sich gewinnen. Auch andere Branchen setzen bereits auf das Konzept, privaten Besitz zu vermieten. Das amerikanische Start-up airBnB vermittelte seit Gründung im Jahr 2008 500.000 Ferienwohnungen an über 9 Millionen Reisende. Mehr zur Geschäftsidee ampido finden Sie hier.

ParkTAG: Social Parking

Die Suche nach Parkplätzen kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern ist auch für einen großen Teil der CO2 Emissionen und Verkehrsstaus in Großstädten verantwortlich. In Stoßzeiten sind laut ADAC bis zu 40% des Autoverkehrs auf die Parkplatzsuche zurückzuführen. Das Berliner Start-up ParkTAG hat einen Community Ansatz entwickelt, der die Suchzeit nach einem Parkplatz verringern und so Straßen, Autofahrer und Umwelt entlasten soll.



Die ParkTAG App zeigt dem Nutzer auf einer Karte freie Parkplätze an. Diese wurden entweder durch andere Mitglieder markiert oder beim Verlassen des Parkplatzes durch die Positionsbestimmung des Smartphones erkannt. ParkTAG nennt das Social Parking. Die Mitglieder der Gemeinschaft helfen sich gegenseitig freie Parkplätze zu finden und werden dafür belohnt. Denn jedes Mal, wenn ein Nutzer einen Parkplatz freigibt und in der App markiert, erhält er einen Credit. Mit diesem Credits erhält man wiederum Vorzug bei der Anzeige von freien Parkplätzen. Anderen zu helfen lohnt sich also durch das ausgeklügelte Belohnungssystem.

Eine weitere nützliche Funktion der ParkTAG App: Hat man nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen vergessen, wo man geparkt hat, kann die App den Nutzer zum Standort des Fahrzeuges zurücknavigieren. Die Applikation ist kostenlos für iOS Smartphones erhältlich. Eine Version für Android Geräte soll bald folgen. Finanzieren möchte sich die Geschäftsidee über standortbasierte Werbung. Weitere Informationen finden Sie unter parktag.mobi.

Ist das die Zukunft des Parkens? Die Geschäftsidee SchlauerParken

Geht es nach dem Münchener Start-up SchlauerParken werden die deutschen Straßen zukünftig von einer Kamera überwacht, die auf bis zu mehrere Hundert Meter Entfernung Fahrzeuge millimetergenau erfasst und auf einer digitalen Stadtkarte permanent und in Echtzeit einzeichnet. Über das eigene Smartphone oder das Navigationsgerät können die Autofahrer sich dann zu einem freien Parkplatz navigieren lassen und durch die Integration von städtischen Parksystemen auch gleich bargeldlos bezahlen. Die Anschaffungskosten für das SchlauerParken System sollen Städte und Kommunen Tragen, für die Bürger ist der Service kostenlos.

Die Kamera von SchlauerParken erfasst abgestellte Fahrzeuge und erkennt freie Parkplätze (Quelle SchlauerParken.de)

Dies hat jedoch einen Haken. Denn die Anschaffungskosten werden durch die Möglichkeit Falschparker unmittelbar und in Echtzeit zu erkennen gerechtfertigt. Die Kämmerer wird es freuen. Gemeinden können so Personalkosten senken und die Einnahmen durch Falschparker erhöhen. Weitere Informationen und technische Details finden Sie in folgendem Video und auf SchlauerParken.com.




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Veröffentlicht am:
Montag, 18. November 2013

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