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Paradigmenwechsel im Management durch offene Umgebungen
Artikel vom: Sonntag, 27. Januar 2013


Ein Gastbeitrag von Tim Schikora

Unsere Gesellschaft erlebt derzeit einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Durch eine exorbitant erhöhte Vernetzungsdichte und gleichzeitig größere Aktivität innerhalb unserer Netze bilden sich um uns Systeme, die keiner Linearität mehr folgen. So werden Reaktionen dieser Systeme praktisch nicht mehr vorhersagbar. Diese Veränderung führt zu einer Verschiebung der Macht weg von klassischen Regierungs- und Managementstrukturen, hin zu Verbrauchern, Mitarbeitern und Bürgern. Eine Veränderung, der sich letztlich kein Unternehmen mehr entziehen kann.

Mit dieser Veränderung geht die Chance einher, diese Macht des Verbrauchers und Mitarbeiters, im Allgemeinen des einzelnen Menschen, zu nutzen. Dies haben offene Communities, wie Wikipedia, eindrucksvoll gezeigt. Noch vor wenigen Jahren hätte niemand vermutet, dass ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen in ihrer Freizeit eine bessere Enzyklopädie hervorbringen könnte, als hunderte bezahlte Mitarbeiter, beispielsweise bei Microsoft. Neben offenen Communities gibt es noch viele weitere Möglichkeiten sich als Unternehmen und Führungskraft in offene Umgebungen zu begeben.

Was ist Management in offenen Umgebungen?

Generell beschreibt es die Integrationen von externen Experten und Partnern im Innovations- und Managementprozess. Dabei spielen Open Source Communities eine große Rolle, da diese ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Leistungen grundsätzlich jedem zur Verfügung stellen, der ihre Vorgaben beachtet. Methoden, wie das Crowdsourcing ermöglichen Unternehmen Zugang zu neuen Erkenntnissen, die unter den bisherigen Managementmethoden nicht erreichbar wären. Der interne Ergebnisdruck und der externe Konkurrenzdruck erfordern einen anderen Werkzeugkasten von Führungskräften, als bei rein geschlossen agierenden Systemen. Derzeit sind immer noch Managementwerkzeuge im Einsatz, die vor knapp hundert Jahren entwickelt wurden und längst nicht mehr zeitgemäß sind. Es gilt also Management neu zu erfinden und es an den neuen Rahmenbedingungen unserer hochvernetzten Welt auszurichten.

Doch zu was führt diese Bipolarität aus interner Mitarbeiterführung und gemischten Entwicklungs-Teams, aus intern und extern?

- Zum besten Innovationsweg, egal ob dieser externe Akteure involviert oder nich

- Einer Änderung der Führungskultur durch die ständig wechselnden Ansprüche an Führungskräfte

- Einer agilen Organisation von Projekten und Unternehmen

Im Rahmen der online stattfindenden 4. Kollektiven Intelligenzwoche vom 28.01. - 01.02.2013 werden 15 Referenten unterschiedliche Themen zum Open Management und den Herausforderungen für innovative Unternehmen behandeln, wirklich wichtige Fragen aufwerfen und mit ihnen diskutieren. Darunter Experten wie Wolfhart Hildebrandt, Andreas Wichmann, Thomas Gegenhuber, Tim Schikora, u.v.m.  Weitere Informationen sind unter http://www.netbaes.net verfügbar.

 


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http://www.crowdsourcingblog.de/?p=14930

 

 

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Sonntag, 27. Januar 2013

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